„Taten statt Worte“ beschreibt die Schaffung eines verbindlichen strategischen Handlungsrahmens, um mittels festgelegter Maßnahmen und Kennzahlen einen nachvollziehbaren und vor allem auch messbaren Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung zu leisten.
Die globalen Lieferketten befinden sich im Umbruch und sehen sich mit den drängenden Herausforderungen des Klimawandels und der Ressourcenknappheit konfrontiert. Der Transportsektor spielt dabei eine entscheidende Rolle. Für Transgourmet ist es von großer Relevanz, alternative Lösungen für den Transport von Gütern zu nutzen, um CO2-Emissionen verringern zu können.
Wir wissen, dass ein effizientes Transportsystem essenziell ist, um Qualität, Frische und Verfügbarkeit unserer Waren sicherzustellen, aber gleichzeitig auch, um die negative Umweltauswirkungen, in Form von CO2-Emissionen, zu reduzieren.
Neben dem Anbau, der Herstellung und dem Konsum von Produkten sowie der Energieversorgung von Gebäuden, entstehen Treibhausgasemissionen auch bei der Bereitstellung von Dienstleistungen und der Warenlogistik – auch bei Transgourmet Österreich. Um die von unseren Kund:innen erwartete Frische, Pünktlichkeit und Qualität bei der Auslieferung von Waren sicherzustellen und gleichzeitig die mit Transport- und Logistikprozessen verbundenen Umweltwirkungen zu berücksichtigen, setzen wir verschiedene Maßnahmen zur Weiterentwicklung unserer Logistikabläufe um.
Unsere LKWs sind mit Multitemperatursystemen ausgestattet, die den Transport unterschiedlicher Warengruppen mit verschiedenen Kühlanforderungen in einer gemeinsamen Lieferung ermöglichen. Dadurch können Waren gebündelt zugestellt und Logistikprozesse effizienter gestaltet werden. Gleichzeitig sehen wir Potenzial, unsere Zustelllogistik kontinuierlich weiterzuentwickeln. Daher setzen wir Maßnahmen, um den Energieverbrauch schrittweise zu reduzieren. Dabei achten wir darauf, die Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit unserer Logistikprozesse aufrechtzuerhalten und die zuverlässige Versorgung unserer Kund:innen sicherzustellen.
Unser Ziel: Wir reduzieren unsere CO2e-Emissionen im eigenen Transport um 11 % im Vergleich zu 2022
Um den ökologischen Fußabdruck, der bei unseren Zustellfahrten entsteht, zu reduzieren, stellt die Anschaffung bzw. Umrüstung unserer LKW-Flotte auf Elektroantriebe einen Schwerpunkt dar. Unser Ziel ist, unsere CO2e-Emissionen im eigenen Transport um 11 % im Vergleich zu 2022 zu reduzieren. Um das zu erreichen, nutzen wir emissionsarme Transportmittel. Als „emissionsarm“ definieren wir Transportmittel, die möglichst wenige schädliche Substanzen wie Kohlenmonoxid, Stickoxide und CO2 an die Umwelt abgeben.
Unsere Intention: Zur Reduktion von Treibhausgasemissionen im eigenen Betrieb stellen wir einen Teil unserer Fahrzeugflotte auf elektrische Antriebssysteme um. 2025 wuchs unser elektrischer Fuhrpark bereits auf insgesamt 27 E-LKW an, die unter anderem mit Strom aus unternehmenseigenen Photovoltaikanlagen angetrieben werden. Die dafür notwendige Ladeinfrastruktur wird laufend erweitert: An den Standorten stehen aktuell 128 Ladepunkte für die Logistikflotte sowie für Mitarbeitende zur Verfügung.
Parallel dazu wird die Eigenversorgung mit Solarenergie ausgebaut. Die installierte Photovoltaikfläche beträgt (Stand 03/2026) derzeit 24.437 m² mit einer Gesamtleistung von 5.304 kWp an insgesamt 14 Standorten. Der erzeugte Strom wird unter anderem für den Betrieb der Ladeinfrastruktur und der Standorte genutzt. An allen Standorten beziehen wir 100 % Strom aus erneuerbaren Energiequellen (Solar-, Wind- und Wasserkraft). Ergänzend dazu erfolgen Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen sowie in den weiteren Ausbau eigener Energieerzeugung.
Unser Energiemanagementsystem ist nach ISO 50001 zertifiziert, unser Umweltmanagementsystem nach ISO 14001. Diese Systeme dienen der strukturierten Erfassung und Steuerung von Energieverbräuchen und Umweltwirkungen sowie der kontinuierlichen Verbesserung entsprechender Maßnahmen. Außerdem stellen wir Schritt für Schritt unsere Kälteanlagen auf Kältemittel mit niedrigerem GWP (Global Warming Potential), vorrangig CO2, um.